X-Copy Versionen

Date: 2026-01-24
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Amiga: X-Copy Versionen


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Hier ist eine *Übersicht über die bekannten X-Copy-Versionen für den Commodore Amiga, dem legendären Disketten-Kopierprogramm, sowie einige Varianten, die im Laufe der Zeit erschienen sind (offizielle wie auch bekannte Varianten): (Wikipedia)


📦 Haupt-Versionen von X-Copy (Amiga)


🧱 Frühe Versionen

Diese frühen Releases waren einfache Kopierprogramme, bevor X-Copy ein professionelles Paket wurde:

  • X-Copy (Originalversion) – die allererste Veröffentlichung. (Dizionario dei VideoGiochi)

  • X-Copy II – folgte auf die erste Version mit verbesserten Kopier- und Erkennungsroutinen. (Scuzzblog)


📈 Hauptserien-Releases

Dies sind die wichtigsten offiziellen Releases, die allgemein als X-Copy bekannt sind:


  • X-Copy III – gilt als eine frühe verbreitete Version mit Nibble-Copy-Funktion. (Wikipedia)


  • X-Copy 4 / 4.x – setzte die Reihe fort (Beispiele existieren, oft intern bezeichnet, aber nicht immer kommerziell groß publiziert). (Dizionario dei VideoGiochi)


  • X-Copy 5 / 5.x – weitere Updates mit kleinen Verbesserungen; in manchen Sammlungen auftauchend. (Dizionario dei VideoGiochi)


  • X-Copy VI (6.x) – mit GUI-Elementen und verbesserter Kopier-Unterstützung, oft als Version 6.4 oder ähnlich gefunden. (NeXuS23 Brøderbund)


🧠 Professionelle und spätere Versionen

  • X-Copy Pro (Professional) – die bekannteste und finalste kommerzielle Version mit erweiterten Kopier- und Tool-Funktionen (Formatierung, tiefes Nibble-Copy, Tools wie X-Lent, QED etc.). (Wikipedia)

    • Diese Version war kommerziell erhältlich und gilt als Schluss- bzw. „Finalversion“ der kommerziellen Reihe. (Wikipedia)


🎁 Spezial- und Nebenversionen

Manche Versionen sind selten oder nur in bestimmten Sammlungen dokumentiert:

  • X-Copy ’93 / Xmas/Special Editions – Feiertags- oder spezielle Editionsversionen, z. B. X-Copy Xmas ’92/’93. (Dizionario dei VideoGiochi)

  • X-Copy CDTV – spezielle Version für den Commodore CDTV-Multimedia-Computer (Adaptation von X-Copy). (Dizionario dei VideoGiochi)

  • X-Copy The Next Generation (TNG) – ein sehr seltenes, teils experimentelles oder später verbreitetes Release (oft nur als Betaversion bekannt). (Dizionario dei VideoGiochi)


🔍 Hinweise

  • X-Copy III und X-Copy Pro gelten allgemein als die einflussreichsten und am weitesten verbreiteten Releases des Programms auf dem Amiga. (Wikipedia)


  • Es existieren auch Community- und Szenemodifikationen, die z. B. geänderte Ziel-Grafik, Track-Erweiterungen oder sogar versteckte Botschaften enthalten – diese sind aber inoffizielle Varianten. (Jope)


🧾 Zusammenfassung – Versionsliste (kompakt)

VersionKurzbeschreibung
X-Copy (Original)Erste Version des Kopierprogramms. (Dizionario dei VideoGiochi)
X-Copy IIVerbesserte frühe Version. (Scuzzblog)
X-Copy IIIVerbreitete, populäre Nibble-Copy-Version. (Wikipedia)
X-Copy 4 / 5Mittelere Releases, teils beschrieben in Sammel-Listen. (Dizionario dei VideoGiochi)
X-Copy VIGUI-unterstützte Version, häufig „6.4“. (NeXuS23 Brøderbund)
X-Copy ProFinalversion mit erweiterten Tools. (Wikipedia)
Spezial/Edition (CDTV, Xmas, TNG)Seltene oder Sonder-Builds. (Dizionario dei VideoGiochi)

Hier ein **spezifischer Vergleich der wichtigsten X-Copy-Versionen für den **Commodore Amiga, mit Fokus auf Funktionen, Verbesserungen und Neuerungen pro Version bzw. Release-Familie:


🧩 Allgemeines zu X-Copy

X-Copy war ein floppy-Disk-Kopierprogramm, das im Laufe der Jahre von einem einfachen Kopierer zu einer umfangreichen Suite ausgebaut wurde. Es konnte Disketten 1:1 bit-für-bit kopieren („nibble copy“) und wurde mit Zusatztools wie Cyclone ausgeliefert. (Spillhistorie.no)


📦 Versionen & Unterschiede nach Features


🔹 X-Copy I / II


  • Grundfunktionen: erste Disketten-Kopier-Programme, einfache byteweise Kopie.

  • Ziel: Schnellere Kopien als Workbench-DOS.

  • Keine erweiterten Schutz-Umgehungen oder GUI.

  • Verwendung: meist nur reine Backup-Kopien. (amigawiki.de)


🔹 X-Copy III


  • Nibble-Copy-Funktion: echte bitweise Kopie für viele Disketten-Schutzschemata.

  • Basic-CLI-Interface: Menü und Workbench-Launcher, aber noch recht einfach.

  • Weniger verbreitet / buggy: manche Builds waren fehlerhaft und sogar als „Fake-III“ im Umlauf. (Spillhistorie.no)

Neu gegenüber früheren Versionen:

  • Einstieg in bit-für-bit-Backup.

  • Beginn der breiteren Community-Nutzung.


🔹 X-Copy VI (z. B. 6.0 / 6.4)


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  • GUI-Menü: deutlich benutzerfreundlicher als Vorgänger. (NeXuS23 Brøderbund)


  • Bessere Stabilität bei flaky / beschädigten Disketten. (NeXuS23 Brøderbund)


  • Mehr Copy-Modi: Standard-Nibble plus später auch Deep Nibble & APWM (Adaptive Pulse Width Modulation) für schwierigere Disketten-Schutzformen – insbesondere in Verbindung mit dem Cyclone-Hardware-Dongle. (Retro32)

  • Einfachere Laufwerks-Auswahl: per Maus aus dem Menü. (NeXuS23 Brøderbund)


Neu gegenüber X-Copy III:


  • GUI-basierte Bedienung statt rein textbasiert.

  • Erweiterte Kopier-Algorithmen.

  • Verlässlicher bei defekten Medien.


🔹 X-Copy Professional


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Dies ist die bekannteste und „vollste“ Version mit vielen erweiterten Funktionen. (amigaland.de)


Hauptmerkmale:


  • Multiple Copy-Modes:
    DOS Copy – normale Datei-Kopie (schnell).
    Nibble Copy – tiefes Lesen/Schreiben ganzer Tracks (für Schutzhüllen).
    Deep Nibble & APWM – besonders schwer zu kopierende Schutzschemata. (NeXuS23 Brøderbund)

  • Tools-Menü: zusätzlich Formatieren, Disk-Check, Bootblock-Optionen, etc. (AMI64.com)

  • Mehrlaufwerk-Unterstützung: z. B. Kopieren von 1 → 2 / 1 → 3 / 1 → 4 Disketten bei mehreren Laufwerken. (NeXuS23 Brøderbund)


  • Verifikation: automatische Prüf- und Verifikationsläufe nach dem Kopieren. (AMI64.com)

  • Programme-Suite: häufig ausgeliefert zusammen mit Zusatzprogrammen wie
    Cyclone (Hardware-Kopierhilfe), X-Lent (Datei-Manager), X-IT (Disk-Verschlüsselung), X-Press (Backup) und QED (Texteditor). (Spillhistorie.no)


Neu gegenüber X-Copy VI:

  • Viel umfangreicheres Funktionsset („All-in-One-Utility“).

  • Mehr Bedienkomfort über Workbench/GUI.

  • Umfangreiche Zusatz-Tools im Paket.


🔹 Sondereditionen & späte Builds


  • X-Copy 91/92/93: jährliche Updates mit Bug-Fixes, kleinen Menü- und Copymodus-Verbesserungen. (amigawiki.de)

  • X-Copy CDTV: angepasste Ausgabe für Commodore CDTV. (amigawiki.de)

  • X-Copy TNG („The Next Generation“): späte Weiterentwicklung, jedoch laut Zeitzeugen nicht so performant bzw. beliebt wie die klassischen Pro-Releases. (Forum64)

  • Sonder-/Edition-Varianten: Weihnachts- oder regionale Versionen mit verändertem Look oder Textelementen. (amigawiki.de)


📊 Funktionen im Zeitverlauf (Kurzüberblick)

VersionUIKopiermodiSchutz-UmgehungMehrlaufwerkSuite-Tools
X-Copy I/IItextbasicneinbegrenztnein
X-Copy IIItextnibbleerstebegrenztnein
X-Copy VIGUInibble + erweitertja (mit Dongle)janein
X-Copy ProfessionalGUImultiple + tiefjajaja (Tool-Suite)
CDTV / 91–93GUImultiplevariiertjateilweise
TNGGUIwie Provariiertjateilweise

🎯 Fazit: Evolution der Funktionen


  • Frühere Versionen boten Grund-Kopierfunktionen, aber weder Komfort noch Schutz-Umgehung.

  • X-Copy III führte „nibble copy“ ein, war aber noch rudimentär.

  • X-Copy VI machte den Sprung zur benutzerfreundlichen Oberfläche und zuverlässigeren Kopien.

  • X-Copy Professional wurde zur Voll-Suite mit erweiterten Modi und Zusatzprogrammen und gilt bis heute als klassischer Standard auf dem Amiga. (amigaland.de)


Bezug: X-Copy Pro


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