Der Commodore Amiga 2000 (A2000) ist besonders interessant, weil er nicht nur als Heimcomputer, sondern vor allem als professionelle Erweiterungs- und Multimedia-Maschine eingesetzt wurde.








🖥️ Commodore Amiga 2000 – Überblick
| Merkmal | Amiga 2000 |
|---|
| Hersteller | Commodore |
| Veröffentlichung | März 1987 |
| Produktionszeit | ca. 1987–1991 |
| CPU | Motorola 68000 |
| CPU-Takt PAL | 7,09 MHz |
| CPU-Takt NTSC | 7,16 MHz |
| ursprünglicher Chipsatz | OCS |
| spätere Modelle | ECS |
| Standard-RAM | je nach Revision 512 KB–1 MB |
| internes Diskettenlaufwerk | 3,5", 880 KB |
| Kickstart | 1.2 / 1.3, später 2.04 |
| Workbench | 1.2 / 1.3 bzw. 2.04 |
| Zorro-Steckplätze | 5 × Zorro II |
| CPU-Steckplatz | vorhanden |
| Video-Steckplatz | vorhanden |
| ISA-Steckplätze | für PC-Bridgeboards |
| Audio | 4 Kanäle, Stereo |
| Farbpalette | 4096 Farben |
| Gehäuse | Desktop/„Big Box“ |
Der A2000 wurde im März 1987 zusammen mit dem Amiga 500 vorgestellt. Die deutsche A2000A-Entwicklung erfolgte in Braunschweig; spätere B-Varianten wurden in den USA entwickelt. (Amiga Future)
💰 Was kostete er damals?
Hier muss man zwischen reinem Rechner und Komplettsystem mit Monitor unterscheiden.
Ein zeitgenössisches deutsches Angebot von 1988 nennt:
Andere historische Quellen nennen für ein Komplettsystem mit Monitor einen Einführungspreis von etwa 3.995 DM, abhängig von Ausstattung und Paket. (Amiga Future)
Das war also damals ein sehr teurer Computer – deutlich mehr als ein typischer Amiga 500.
🔧 Die Hardware
Der A2000 war im Gegensatz zum Amiga 500 auf Erweiterbarkeit ausgelegt.






Prozessor
Motorola 68000
PAL: 7,09 MHz
NTSC: 7,16 MHz
32-Bit-Register
16-Bit-Datenbus
Später konnte man den A2000 mit Turbokarten massiv beschleunigen, beispielsweise:
Eine A2630 beispielsweise verwendete einen 68030 mit 25 MHz. (Amiga Hardware Database)
Damit konnte aus dem ursprünglichen 7-MHz-Rechner eine wesentlich leistungsfähigere Workstation werden.
💾 RAM
Das hängt stark von der Revision ab.
A2000A
Typischerweise:
512 KB Chip RAM + 512 KB Fast RAM
spätere A2000B/C bzw. Revision 6.x
Bis zu:
1 MB Chip RAM
Mit Erweiterungskarten konnte der Speicher erheblich erweitert werden. Später waren mit modernen bzw. speziellen Turbokarten sogar sehr große RAM-Ausbauvarianten möglich. (Wikipedia)
🧠 Kickstart-ROM
Das ist beim A2000 besonders interessant.
Die frühen Geräte verwendeten:
Kickstart 1.2
256 KB ROM
Später:
Kickstart 1.3
256 KB ROM
Noch spätere Revisionen:
Kickstart 2.04
512 KB ROM
Der A2000 hatte Kickstart bereits fest im ROM. Man musste also nicht – wie beim ursprünglichen Amiga 1000 – Kickstart von Diskette laden. (Scribd)
| A2000-Version | typisches Kickstart |
|---|
| frühe A2000A | 1.2 |
| A2000A/B | 1.3 |
| spätere ECS-Revisionen | 2.04 |
Wichtig: Das konkrete Kickstart hängt vom jeweiligen Mainboard/ROM-Satz ab. Ein heute angebotener A2000 kann außerdem bereits auf Kickstart 3.1 oder andere ROM-Lösungen umgerüstet worden sein.
🔌 Anschlüsse hinten





Der originale A2000 besitzt unter anderem:
RGB-Video – 23-polig
Parallelport – 25-polig
Seriell RS-232 – 25-polig
externer Diskettenanschluss
linker/rechter Audioausgang
Composite/Monochrom-Ausgang bei entsprechenden Revisionen
Mausanschluss
Joystickanschluss
Tastaturanschluss
interne Erweiterungsanschlüsse
Dazu kommen im Inneren die 5 Zorro-II-Steckplätze, der CPU-Slot, Video-Slot und PC-ISA-Slots. (Retro Isle)
🎮 Welche Spiele liefen darauf?
Sehr viele Amiga-Spiele liefen auf dem A2000, insbesondere die Spiele, die für OCS/ECS-Amigas entwickelt wurden.
Beispiele:
Der A2000 war technisch eng mit den anderen OCS/ECS-Amigas verwandt, weshalb die riesige Amiga-Spielebibliothek grundsätzlich auch auf ihm verfügbar war.
🎨 Professionelle Software
Hier wird der A2000 richtig interessant.






Grafik
Deluxe Paint
Deluxe Paint II/III/IV
Personal Paint
Brilliance
TVPaint
ImageFX
Deluxe Paint wurde zu einem der wichtigsten Grafikprogramme der Amiga-Plattform und wurde unter anderem für die Entwicklung von Computerspielen und Animationen verwendet. (Wikipedia)
3D
Sculpt 3D
Imagine
Real 3D
LightWave 3D
Caligari
Gerade LightWave 3D ist beim A2000 historisch sehr bedeutend. LightWave entstand ursprünglich als Bestandteil des Video Toaster-Systems für den Amiga. (Wikipedia)
Musik
Desktop Publishing / Büro
WordPerfect
Final Writer
PageStream
Professional Page
TurboCalc
Directory Opus
📺 Video und Fernsehen
Das war eine der großen Stärken des A2000.
Mit speziellen Erweiterungskarten konnte er beispielsweise als:
Video-Produktionssystem
eingesetzt werden.
Besonders bekannt:
NewTek Video Toaster
Der Video Toaster wurde speziell für die großen Amigas wie den A2000 entwickelt und machte den Rechner zu einem sehr leistungsfähigen Video-/Grafiksystem. (Amiga Hardware Database)
Damit waren unter anderem möglich:
Videomischung
Titel
Chroma-Key
Animationen
3D-Grafik
Videoeffekte
Charaktergenerator
Broadcasting
Deshalb findet man Amigas auch in:
Fernsehstudios, Videoproduktionen, Werbeproduktionen und Grafik-/Animationsstudios.
🖥️ Wofür wurde der Amiga 2000 eingesetzt?
Der A2000 hatte mehrere typische Einsatzbereiche:
🏠 Privat
Spiele
Textverarbeitung
Musik
Grafik
Hobbyprogrammierung
🎨 Grafik/Design
Pixelgrafik
Animation
3D
Illustration
🎬 Film/Video
Videoschnitt
Titelgenerator
Animation
Spezialeffekte
Fernsehproduktion
🎵 Musik
Sequencing
Sampler
MIDI
Tracker-Musik
💼 Gewerblich
Desktop Publishing
CAD
Präsentationen
Datenbanken
Büroanwendungen
🖥️ PC/UNIX
Durch sogenannte Bridgeboards konnte der A2000 sogar PC-Hardware aufnehmen und PC-Software ausführen.
Es gab außerdem spezielle A2000-basierte Systeme wie den Amiga 2500/UX, der mit SCSI- und CPU-Erweiterungen für UNIX/AMIX eingesetzt wurde. (CBM Museum)
💰 Was kostet ein Amiga 2000 heute?
Hier gibt es keinen festen Preis, weil Zustand und Ausstattung einen enormen Unterschied machen.
Aktuelle deutsche Angebote bzw. Verkäufe zeigen beispielsweise:
499 € für ein A2000-Komplettset mit Monitor/Zubehör auf Kleinanzeigen (Kleinanzeigen)
505 € für einen funktionsfähigen A2000 mit Tastatur und 2 MB RAM bei eBay Deutschland, verkauft im Mai 2026 (eBay.de)
499 € für ein A2000-Mainboard mit 2 MB Chip-RAM und ECS, verkauft 2026 (eBay.de)
ein aktuelles gewerbliches Angebot für einen A2000 liegt sogar bei 799,99 €, allerdings als defekt/Ersatzteil. (eBay.de)
Daraus würde ich für Deutschland momentan ungefähr folgende Größenordnung ansetzen:
| Zustand/Ausstattung | ungefährer Wert |
|---|
| defekt/Bastler | 150–300 € |
| funktionierender A2000 | 300–500 € |
| sehr guter Zustand + Tastatur | 450–650 € |
| mit RAM/HDD/Turbokarte | 500–1.000 €+ |
| umfangreich ausgebauter Sammler-A2000 | 1.000–2.000 €+ |
| seltene professionelle Ausstattung | teilweise deutlich darüber |
Als zusätzliche internationale Orientierung liegt der historische PriceCharting-Marktwert für einen kompletten A2000 derzeit bei etwa 1.098 US-Dollar, allerdings bei sehr geringer Verkaufsmenge – deshalb würde ich diesen Wert nicht 1:1 auf den deutschen Markt übertragen. (PriceCharting)
⭐ Besonders interessant beim A2000
Der große Unterschied zum Amiga 500 ist:
A500 = hauptsächlich Heimcomputer/Spiele
A2000 = erweiterbarer professioneller Amiga
Der A2000 konnte mit Zorro-II-Karten, SCSI, Festplatten, Turbokarten, Genlock, Video Toaster, zusätzlichen RAM-Karten, PC-Bridgeboards und Grafikkarten zu einer regelrechten Workstation ausgebaut werden.
Und genau deshalb sind bestimmte A2000 heute bei Sammlern wesentlich interessanter als ein normaler A500.
Wenn du möchtest, kann ich dir als Nächstes auch eine komplette A2000-Dokumentation mit Bildern zusammenstellen: Vorderseite, Rückseite mit Beschriftung jedes Anschlusses, Mainboard, Kickstart-ROM, Zorro-II-Steckplätze, Diskettenlaufwerk, Netzteil, passende Monitore (1084/1084S), Originalpreis 1987–1991 und eine Liste der wichtigsten Spiele und professionellen Programme.
Gerne. Ich habe die technischen Angaben noch einmal anhand von Hardware-Dokumentationen überprüft. Hier ist eine komplette A2000-Dokumentation mit Bildern und genauer Erklärung.
Commodore Amiga 2000 – technische Dokumentation




1. Geschichte
Der Amiga 2000 wurde 1987 von Commodore eingeführt. Er war der große Desktop-Amiga und wurde im Gegensatz zum Amiga 500 von Anfang an auf Erweiterbarkeit und professionelle Anwendungen ausgelegt.
Der Rechner besitzt intern fünf Zorro-II-Steckplätze, einen CPU-Steckplatz und einen Video-Steckplatz. Außerdem sind PC-ISA-Steckplätze vorhanden, die mit einer entsprechenden Bridgeboard-Karte genutzt werden konnten. (Amiga Hardware Database)
Die wichtigsten Varianten
| Modell | Besonderheit |
|---|
| A2000 Rev. A | frühe deutsche Variante |
| A2000 Rev. B | überarbeitete Hauptplatine |
| A2000 Rev. 4.x | verbesserte Revisionen |
| A2000 Rev. 6.x | spätere, sehr verbreitete Revision |
| A2000HD | ab Werk mit Festplatte/SCSI |
| A2500 | A2000 mit schnellerer CPU |
| A2000 + Bridgeboard | Amiga + IBM-PC-Kompatibilität |
2. Vorderseite





Vorne befinden sich:
Das interne Diskettenlaufwerk verwendet das Amiga-Diskettenformat mit typischerweise 880 KB Kapazität bei DD-Disketten.
Der Diskettencontroller konnte mehrere Laufwerke verwalten; die Hardware-Dokumentation nennt bis zu vier Laufwerke über interne und externe Anschlüsse. (Amiga Hardware Database)
3. Rückseite – alle Anschlüsse






Von besonderem Interesse sind diese Anschlüsse:
🖥️ RGB-Video
DB-23, männlich
Hier wurde der Amiga-Monitor angeschlossen.
Geeignete Monitore waren beispielsweise:
Commodore 1084 / 1084S
Der Anschluss liefert analoges RGB. (Amedeo Valoroso)
🖨️ Parallelport
DB-25, weiblich
Für beispielsweise:
Drucker
Scanner
Dongles
spezielle Hardware
Messgeräte
Der Port entspricht dem klassischen Centronics-/Parallelport. (Amiga Hardware Database)
💾 Externes Diskettenlaufwerk
DB-23, weiblich
Hier konnten externe Amiga-Diskettenlaufwerke angeschlossen werden.
📺 Composite Video
Cinch/RCA
Beim A2000 ist dies ein monochromer Composite-Ausgang. Er war insbesondere für bestimmte Video-/Monitoranwendungen interessant. (Amiga Hardware Database)
🔊 Audio
Zwei Cinch/RCA-Anschlüsse:
Der Amiga verfügt über vier unabhängige Audiokanäle und Stereo-Ausgabe. (Amedeo Valoroso)
📡 Seriell
DB-25, männlich
RS-232-Schnittstelle.
Verwendbar für:
Modems
MIDI
serielle Geräte
andere Computer
Messgeräte
Die Hardware besitzt zusätzlich einen internen seriellen Anschluss, der unter anderem für MIDI-Lösungen vorgesehen war. (Amiga Hardware Database)
4. Das Herzstück – Mainboard






Auf dem Mainboard sitzen die berühmten Amiga-Chips:
Motorola 68000
Der ursprüngliche A2000 verwendet:
Motorola MC68000
mit ungefähr 7 MHz Systemtakt.
Agnus
Verwaltet unter anderem:
Chip RAM
DMA
Diskettenzugriff
Grafik-DMA
Bei der frühen A2000-A-Version konnte der verwendete Thin-Agnus nur 512 KB Chip RAM verwalten. (Amiga Hardware Database)
Denise
Zuständig für wesentliche Teile der:
Grafik
Farbverwaltung
Videoausgabe
Paula
Paula übernimmt unter anderem:
Audio
Diskettencontroller
Interrupts
DMA-Funktionen
Gary / Buster / CIA
Diese Chips übernehmen verschiedene System-, Bus-, I/O- und Erweiterungsfunktionen.
Gerade Buster ist für den Zorro-II-Bus wichtig.
5. Zorro II – das Besondere am A2000




Hier unterscheidet sich der A2000 massiv vom A500.
Der A2000 besitzt:
5 × Zorro-II-Steckplätze
Die Zorro-II-Steckplätze sind 100-polig und bilden den internen Erweiterungsbus. (Wikipedia)
Man konnte beispielsweise einsetzen:
Das System verfügte über eine AutoConfig-Funktion, mit der Erweiterungskarten beim Start automatisch erkannt und Adressbereiche zugewiesen werden konnten. (AllPinouts)
6. PC-ISA-Steckplätze






Das ist eine der außergewöhnlichsten Eigenschaften.
Der A2000 besitzt zusätzliche ISA-Steckplätze.
Allerdings funktionieren diese nicht einfach wie ein normaler PC.
Dafür benötigte man beispielsweise ein:
Commodore PC Bridgeboard
Damit konnte der A2000 PC-Hardware und Software verwenden. Die ISA-Steckplätze wurden durch das Bridgeboard aktiviert. (Amiga Hardware Database)
Damit konnte ein A2000 praktisch zu einem:
Amiga + IBM-PC in einem Gehäuse
werden.
7. CPU-Aufrüstung






Der ursprüngliche 68000 war nur der Anfang.
Es gab unter anderem:
Dadurch konnte ein A2000 von einer 7-MHz-Maschine zu einer sehr leistungsfähigen Workstation aufgerüstet werden.
Beispielsweise verwendete die Commodore A2630 einen Motorola 68030.
8. Kickstart-ROM




Typische originale A2000:
Kickstart 1.2
frühe Geräte
Kickstart 1.3
sehr häufig bei klassischen A2000
Kickstart 2.04
spätere A2000/ECS-Systeme
Später konnte man den Rechner auch mit anderen Kickstart-Versionen ausstatten.
Deshalb sollte man bei einem konkreten A2000 immer die Kickstart-Version des tatsächlichen Gerätes überprüfen.
9. Passender Monitor





Der Klassiker für den A2000 ist:
Commodore 1084 / 1084S
Diese Monitore passen hervorragend zum Amiga und sind heute selbst begehrte Retro-Hardware.
Der A2000 wurde über seinen 23-poligen RGB-Anschluss mit dem Monitor verbunden. (TechRepublic)
Andere geeignete Commodore-Amiga-Monitore waren beispielsweise:
10. Festplatte
Ein Standard-A2000 hatte ursprünglich keine moderne Festplatte wie heutige Computer.
Später wurden Systeme mit:
ausgerüstet.
Beim A2000HD gehörte eine Festplattenlösung bereits zur Ausstattung.
11. Spiele




Der A2000 kann eine riesige Zahl klassischer Amiga-Spiele ausführen.
Besonders bekannte Titel
Action/Arcade
Turrican
Turrican II
Xenon 2
Gods
Zool
Shadow of the Beast
Rennspiele
Lotus
Lotus II
Jaguar XJ220
Nitro
Strategie
Civilization
Populous
Syndicate
SimCity
Adventure
Sport
Sensible Soccer
Kick Off
Speedball 2
Puzzle
Lemmings
Pinball Dreams
Pinball Fantasies
12. Professionelle Software





Der A2000 wurde nicht nur zum Spielen gekauft.
Grafik
Deluxe Paint
Personal Paint
Brilliance
ImageFX
TVPaint
3D
Imagine
Sculpt 3D
Real 3D
LightWave 3D
DTP
PageStream
Professional Page
WordPerfect
Musik
ProTracker
OctaMED
Aegis Sonix
Programmierung
13. Video Toaster





Das ist wahrscheinlich die berühmteste professionelle Anwendung des A2000.
Der NewTek Video Toaster machte aus dem Amiga ein professionelles Video-/Broadcast-System.
Damit waren unter anderem möglich:
Hier wurde auch LightWave 3D bekannt.
14. Was konnte man aus einem A2000 machen?
Ein gut ausgebauter A2000 konnte beispielsweise so aussehen:
Amiga 2000
↓
68030/68040/68060-Turbokarte
↓
8–32+ MB RAM
↓
SCSI-Festplatte
↓
Zorro-II-Grafikkarte
↓
Netzwerkkarte
↓
Genlock
↓
Video-Digitalisierung
↓
Video Toaster
↓
Commodore 1084S
Das war dann keine einfache Spielemaschine mehr, sondern eine richtige Multimedia-Workstation.
💰 Aktuelle Preise 2026
Ich habe auch die derzeit auffindbaren deutschen Angebote geprüft.
Aktuell findet sich beispielsweise ein A2000 mit 2 Laufwerken und 1 MB RAM für etwa 400 €. Ein separates A2000-Rev.-6-Mainboard wird aktuell beispielsweise um 180–259 € angeboten. Eine deutsche A2000-Tastatur wird um 150 € angeboten. (eBay.de)
Beim Commodore 1084/1084S liegen aktuelle Angebote ebenfalls teilweise im Bereich von etwa 140–200 €. (eBay.de)
Grobe realistische Marktspanne
| A2000 | Wert 2026 |
|---|
| defekt/Bastler | ca. 150–300 € |
| funktionierend, Grundausstattung | 300–500 € |
| guter Zustand + Tastatur | 450–650 € |
| mit Festplatte/RAM-Karten | 500–900 € |
| mit Turbokarte | 700–1.200 €+ |
| stark ausgebauter Sammler-/Profirechner | 1.000–2.000 €+ |
| seltene Video-/Profi-Konfiguration | 2.000 €+ möglich |
Wichtig: Angebotspreise sind nicht dasselbe wie tatsächlich erzielte Verkaufspreise. Bei einem A2000 können einzelne Erweiterungskarten heute mehr wert sein als der nackte Rechner.