Amiga 2000

Date: 2026-08-25
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Der Commodore Amiga 2000 (A2000) ist besonders interessant, weil er nicht nur als Heimcomputer, sondern vor allem als professionelle Erweiterungs- und Multimedia-Maschine eingesetzt wurde.

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🖥️ Commodore Amiga 2000 – Überblick

MerkmalAmiga 2000
HerstellerCommodore
VeröffentlichungMärz 1987
Produktionszeitca. 1987–1991
CPUMotorola 68000
CPU-Takt PAL7,09 MHz
CPU-Takt NTSC7,16 MHz
ursprünglicher ChipsatzOCS
spätere ModelleECS
Standard-RAMje nach Revision 512 KB–1 MB
internes Diskettenlaufwerk3,5", 880 KB
Kickstart1.2 / 1.3, später 2.04
Workbench1.2 / 1.3 bzw. 2.04
Zorro-Steckplätze5 × Zorro II
CPU-Steckplatzvorhanden
Video-Steckplatzvorhanden
ISA-Steckplätzefür PC-Bridgeboards
Audio4 Kanäle, Stereo
Farbpalette4096 Farben
GehäuseDesktop/„Big Box“

Der A2000 wurde im März 1987 zusammen mit dem Amiga 500 vorgestellt. Die deutsche A2000A-Entwicklung erfolgte in Braunschweig; spätere B-Varianten wurden in den USA entwickelt. (Amiga Future)

💰 Was kostete er damals?

Hier muss man zwischen reinem Rechner und Komplettsystem mit Monitor unterscheiden.

Ein zeitgenössisches deutsches Angebot von 1988 nennt:

  • Amiga 2000: 1.799 DM

  • Amiga 2000 + Farbmonitor 1084: 2.349 DM (Scribd)

Andere historische Quellen nennen für ein Komplettsystem mit Monitor einen Einführungspreis von etwa 3.995 DM, abhängig von Ausstattung und Paket. (Amiga Future)

Das war also damals ein sehr teurer Computer – deutlich mehr als ein typischer Amiga 500.


🔧 Die Hardware

Der A2000 war im Gegensatz zum Amiga 500 auf Erweiterbarkeit ausgelegt.

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Prozessor

Motorola 68000

  • PAL: 7,09 MHz

  • NTSC: 7,16 MHz

  • 32-Bit-Register

  • 16-Bit-Datenbus

Später konnte man den A2000 mit Turbokarten massiv beschleunigen, beispielsweise:

  • 68020

  • 68030

  • 68040

  • 68060

Eine A2630 beispielsweise verwendete einen 68030 mit 25 MHz. (Amiga Hardware Database)

Damit konnte aus dem ursprünglichen 7-MHz-Rechner eine wesentlich leistungsfähigere Workstation werden.


💾 RAM

Das hängt stark von der Revision ab.

A2000A

Typischerweise:

512 KB Chip RAM + 512 KB Fast RAM

spätere A2000B/C bzw. Revision 6.x

Bis zu:

1 MB Chip RAM

Mit Erweiterungskarten konnte der Speicher erheblich erweitert werden. Später waren mit modernen bzw. speziellen Turbokarten sogar sehr große RAM-Ausbauvarianten möglich. (Wikipedia)


🧠 Kickstart-ROM

Das ist beim A2000 besonders interessant.

Die frühen Geräte verwendeten:

Kickstart 1.2

256 KB ROM

Später:

Kickstart 1.3

256 KB ROM

Noch spätere Revisionen:

Kickstart 2.04

512 KB ROM

Der A2000 hatte Kickstart bereits fest im ROM. Man musste also nicht – wie beim ursprünglichen Amiga 1000 – Kickstart von Diskette laden. (Scribd)

A2000-Versiontypisches Kickstart
frühe A2000A1.2
A2000A/B1.3
spätere ECS-Revisionen2.04

Wichtig: Das konkrete Kickstart hängt vom jeweiligen Mainboard/ROM-Satz ab. Ein heute angebotener A2000 kann außerdem bereits auf Kickstart 3.1 oder andere ROM-Lösungen umgerüstet worden sein.


🔌 Anschlüsse hinten

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Der originale A2000 besitzt unter anderem:

  • RGB-Video – 23-polig

  • Parallelport – 25-polig

  • Seriell RS-232 – 25-polig

  • externer Diskettenanschluss

  • linker/rechter Audioausgang

  • Composite/Monochrom-Ausgang bei entsprechenden Revisionen

  • Mausanschluss

  • Joystickanschluss

  • Tastaturanschluss

  • interne Erweiterungsanschlüsse

Dazu kommen im Inneren die 5 Zorro-II-Steckplätze, der CPU-Slot, Video-Slot und PC-ISA-Slots. (Retro Isle)


🎮 Welche Spiele liefen darauf?

Sehr viele Amiga-Spiele liefen auf dem A2000, insbesondere die Spiele, die für OCS/ECS-Amigas entwickelt wurden.



Beispiele:

  • The Secret of Monkey Island

  • Monkey Island 2

  • Indiana Jones

  • Another World

  • Flashback

  • Turrican

  • Turrican II

  • Lotus Esprit Turbo Challenge

  • Lotus II

  • Lemmings

  • Civilization

  • SimCity

  • Syndicate

  • Cannon Fodder

  • Worms

  • Sensible Soccer

  • Defender of the Crown

  • Dungeon Master

  • Populous

  • Speedball 2

  • Pinball Dreams

  • Pinball Fantasies

  • Xenon 2

  • Zool

Der A2000 war technisch eng mit den anderen OCS/ECS-Amigas verwandt, weshalb die riesige Amiga-Spielebibliothek grundsätzlich auch auf ihm verfügbar war.


🎨 Professionelle Software

Hier wird der A2000 richtig interessant.

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Grafik

  • Deluxe Paint

  • Deluxe Paint II/III/IV

  • Personal Paint

  • Brilliance

  • TVPaint

  • ImageFX

Deluxe Paint wurde zu einem der wichtigsten Grafikprogramme der Amiga-Plattform und wurde unter anderem für die Entwicklung von Computerspielen und Animationen verwendet. (Wikipedia)


3D

  • Sculpt 3D

  • Imagine

  • Real 3D

  • LightWave 3D

  • Caligari

Gerade LightWave 3D ist beim A2000 historisch sehr bedeutend. LightWave entstand ursprünglich als Bestandteil des Video Toaster-Systems für den Amiga. (Wikipedia)


Musik

  • ProTracker

  • OctaMED

  • Aegis Sonix

  • Deluxe Music Construction Set


Desktop Publishing / Büro

  • WordPerfect

  • Final Writer

  • PageStream

  • Professional Page

  • TurboCalc

  • Directory Opus


📺 Video und Fernsehen

Das war eine der großen Stärken des A2000.

Mit speziellen Erweiterungskarten konnte er beispielsweise als:

Video-Produktionssystem

eingesetzt werden.

Besonders bekannt:


NewTek Video Toaster

Der Video Toaster wurde speziell für die großen Amigas wie den A2000 entwickelt und machte den Rechner zu einem sehr leistungsfähigen Video-/Grafiksystem. (Amiga Hardware Database)

Damit waren unter anderem möglich:

  • Videomischung

  • Titel

  • Chroma-Key

  • Animationen

  • 3D-Grafik

  • Videoeffekte

  • Charaktergenerator

  • Broadcasting

Deshalb findet man Amigas auch in:

Fernsehstudios, Videoproduktionen, Werbeproduktionen und Grafik-/Animationsstudios.


🖥️ Wofür wurde der Amiga 2000 eingesetzt?

Der A2000 hatte mehrere typische Einsatzbereiche:


🏠 Privat

  • Spiele

  • Textverarbeitung

  • Musik

  • Grafik

  • Hobbyprogrammierung


🎨 Grafik/Design

  • Pixelgrafik

  • Animation

  • 3D

  • Illustration


🎬 Film/Video

  • Videoschnitt

  • Titelgenerator

  • Animation

  • Spezialeffekte

  • Fernsehproduktion


🎵 Musik

  • Sequencing

  • Sampler

  • MIDI

  • Tracker-Musik


💼 Gewerblich

  • Desktop Publishing

  • CAD

  • Präsentationen

  • Datenbanken

  • Büroanwendungen


🖥️ PC/UNIX

Durch sogenannte Bridgeboards konnte der A2000 sogar PC-Hardware aufnehmen und PC-Software ausführen.

Es gab außerdem spezielle A2000-basierte Systeme wie den Amiga 2500/UX, der mit SCSI- und CPU-Erweiterungen für UNIX/AMIX eingesetzt wurde. (CBM Museum)


💰 Was kostet ein Amiga 2000 heute?

Hier gibt es keinen festen Preis, weil Zustand und Ausstattung einen enormen Unterschied machen.

Aktuelle deutsche Angebote bzw. Verkäufe zeigen beispielsweise:

  • 499 € für ein A2000-Komplettset mit Monitor/Zubehör auf Kleinanzeigen (Kleinanzeigen)

  • 505 € für einen funktionsfähigen A2000 mit Tastatur und 2 MB RAM bei eBay Deutschland, verkauft im Mai 2026 (eBay.de)

  • 499 € für ein A2000-Mainboard mit 2 MB Chip-RAM und ECS, verkauft 2026 (eBay.de)

  • ein aktuelles gewerbliches Angebot für einen A2000 liegt sogar bei 799,99 €, allerdings als defekt/Ersatzteil. (eBay.de)

Daraus würde ich für Deutschland momentan ungefähr folgende Größenordnung ansetzen:

Zustand/Ausstattungungefährer Wert
defekt/Bastler150–300 €
funktionierender A2000300–500 €
sehr guter Zustand + Tastatur450–650 €
mit RAM/HDD/Turbokarte500–1.000 €+
umfangreich ausgebauter Sammler-A20001.000–2.000 €+
seltene professionelle Ausstattungteilweise deutlich darüber

Als zusätzliche internationale Orientierung liegt der historische PriceCharting-Marktwert für einen kompletten A2000 derzeit bei etwa 1.098 US-Dollar, allerdings bei sehr geringer Verkaufsmenge – deshalb würde ich diesen Wert nicht 1:1 auf den deutschen Markt übertragen. (PriceCharting)


⭐ Besonders interessant beim A2000

Der große Unterschied zum Amiga 500 ist:


A500 = hauptsächlich Heimcomputer/Spiele

A2000 = erweiterbarer professioneller Amiga


Der A2000 konnte mit Zorro-II-Karten, SCSI, Festplatten, Turbokarten, Genlock, Video Toaster, zusätzlichen RAM-Karten, PC-Bridgeboards und Grafikkarten zu einer regelrechten Workstation ausgebaut werden.

Und genau deshalb sind bestimmte A2000 heute bei Sammlern wesentlich interessanter als ein normaler A500.

Wenn du möchtest, kann ich dir als Nächstes auch eine komplette A2000-Dokumentation mit Bildern zusammenstellen: Vorderseite, Rückseite mit Beschriftung jedes Anschlusses, Mainboard, Kickstart-ROM, Zorro-II-Steckplätze, Diskettenlaufwerk, Netzteil, passende Monitore (1084/1084S), Originalpreis 1987–1991 und eine Liste der wichtigsten Spiele und professionellen Programme.


Gerne. Ich habe die technischen Angaben noch einmal anhand von Hardware-Dokumentationen überprüft. Hier ist eine komplette A2000-Dokumentation mit Bildern und genauer Erklärung.

Commodore Amiga 2000 – technische Dokumentation

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1. Geschichte

Der Amiga 2000 wurde 1987 von Commodore eingeführt. Er war der große Desktop-Amiga und wurde im Gegensatz zum Amiga 500 von Anfang an auf Erweiterbarkeit und professionelle Anwendungen ausgelegt.

Der Rechner besitzt intern fünf Zorro-II-Steckplätze, einen CPU-Steckplatz und einen Video-Steckplatz. Außerdem sind PC-ISA-Steckplätze vorhanden, die mit einer entsprechenden Bridgeboard-Karte genutzt werden konnten. (Amiga Hardware Database)

Die wichtigsten Varianten

ModellBesonderheit
A2000 Rev. Afrühe deutsche Variante
A2000 Rev. Büberarbeitete Hauptplatine
A2000 Rev. 4.xverbesserte Revisionen
A2000 Rev. 6.xspätere, sehr verbreitete Revision
A2000HDab Werk mit Festplatte/SCSI
A2500A2000 mit schnellerer CPU
A2000 + BridgeboardAmiga + IBM-PC-Kompatibilität

2. Vorderseite

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Vorne befinden sich:

  • 3,5"-Diskettenlaufwerk

  • Tastaturanschluss

  • zwei 9-polige Anschlüsse für Maus/Joystick

  • bei bestimmten Ausführungen weitere Laufwerks-/Erweiterungsmöglichkeiten

Das interne Diskettenlaufwerk verwendet das Amiga-Diskettenformat mit typischerweise 880 KB Kapazität bei DD-Disketten.

Der Diskettencontroller konnte mehrere Laufwerke verwalten; die Hardware-Dokumentation nennt bis zu vier Laufwerke über interne und externe Anschlüsse. (Amiga Hardware Database)


3. Rückseite – alle Anschlüsse

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Von besonderem Interesse sind diese Anschlüsse:

🖥️ RGB-Video

DB-23, männlich

Hier wurde der Amiga-Monitor angeschlossen.

Geeignete Monitore waren beispielsweise:

Commodore 1084 / 1084S

Der Anschluss liefert analoges RGB. (Amedeo Valoroso)


🖨️ Parallelport

DB-25, weiblich

Für beispielsweise:

  • Drucker

  • Scanner

  • Dongles

  • spezielle Hardware

  • Messgeräte

Der Port entspricht dem klassischen Centronics-/Parallelport. (Amiga Hardware Database)


💾 Externes Diskettenlaufwerk

DB-23, weiblich

Hier konnten externe Amiga-Diskettenlaufwerke angeschlossen werden.


📺 Composite Video

Cinch/RCA

Beim A2000 ist dies ein monochromer Composite-Ausgang. Er war insbesondere für bestimmte Video-/Monitoranwendungen interessant. (Amiga Hardware Database)


🔊 Audio

Zwei Cinch/RCA-Anschlüsse:

  • Left

  • Right

Der Amiga verfügt über vier unabhängige Audiokanäle und Stereo-Ausgabe. (Amedeo Valoroso)


📡 Seriell

DB-25, männlich

RS-232-Schnittstelle.

Verwendbar für:

  • Modems

  • MIDI

  • serielle Geräte

  • andere Computer

  • Messgeräte

Die Hardware besitzt zusätzlich einen internen seriellen Anschluss, der unter anderem für MIDI-Lösungen vorgesehen war. (Amiga Hardware Database)


4. Das Herzstück – Mainboard

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Auf dem Mainboard sitzen die berühmten Amiga-Chips:

Motorola 68000

Der ursprüngliche A2000 verwendet:

Motorola MC68000

mit ungefähr 7 MHz Systemtakt.


Agnus

Verwaltet unter anderem:

  • Chip RAM

  • DMA

  • Diskettenzugriff

  • Grafik-DMA

Bei der frühen A2000-A-Version konnte der verwendete Thin-Agnus nur 512 KB Chip RAM verwalten. (Amiga Hardware Database)


Denise

Zuständig für wesentliche Teile der:

  • Grafik

  • Farbverwaltung

  • Videoausgabe


Paula

Paula übernimmt unter anderem:

  • Audio

  • Diskettencontroller

  • Interrupts

  • DMA-Funktionen


Gary / Buster / CIA

Diese Chips übernehmen verschiedene System-, Bus-, I/O- und Erweiterungsfunktionen.

Gerade Buster ist für den Zorro-II-Bus wichtig.


5. Zorro II – das Besondere am A2000


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Hier unterscheidet sich der A2000 massiv vom A500.

Der A2000 besitzt:

5 × Zorro-II-Steckplätze

Die Zorro-II-Steckplätze sind 100-polig und bilden den internen Erweiterungsbus. (Wikipedia)

Man konnte beispielsweise einsetzen:

  • RAM-Karten

  • SCSI-Karten

  • Festplattencontroller

  • Grafikkarten

  • Netzwerkarten

  • Soundkarten

  • Video-Digitalisierungskarten

  • Genlock-Karten

  • CPU-Karten

  • wissenschaftliche Spezialkarten

Das System verfügte über eine AutoConfig-Funktion, mit der Erweiterungskarten beim Start automatisch erkannt und Adressbereiche zugewiesen werden konnten. (AllPinouts)


6. PC-ISA-Steckplätze

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Das ist eine der außergewöhnlichsten Eigenschaften.

Der A2000 besitzt zusätzliche ISA-Steckplätze.

Allerdings funktionieren diese nicht einfach wie ein normaler PC.

Dafür benötigte man beispielsweise ein:

Commodore PC Bridgeboard

Damit konnte der A2000 PC-Hardware und Software verwenden. Die ISA-Steckplätze wurden durch das Bridgeboard aktiviert. (Amiga Hardware Database)

Damit konnte ein A2000 praktisch zu einem:

Amiga + IBM-PC in einem Gehäuse

werden.


7. CPU-Aufrüstung

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Der ursprüngliche 68000 war nur der Anfang.

Es gab unter anderem:

  • 68020

  • 68030

  • 68040

  • 68060

Dadurch konnte ein A2000 von einer 7-MHz-Maschine zu einer sehr leistungsfähigen Workstation aufgerüstet werden.

Beispielsweise verwendete die Commodore A2630 einen Motorola 68030.


8. Kickstart-ROM

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Typische originale A2000:

Kickstart 1.2

frühe Geräte

Kickstart 1.3

sehr häufig bei klassischen A2000

Kickstart 2.04

spätere A2000/ECS-Systeme

Später konnte man den Rechner auch mit anderen Kickstart-Versionen ausstatten.

Deshalb sollte man bei einem konkreten A2000 immer die Kickstart-Version des tatsächlichen Gerätes überprüfen.


9. Passender Monitor

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Der Klassiker für den A2000 ist:

Commodore 1084 / 1084S

Diese Monitore passen hervorragend zum Amiga und sind heute selbst begehrte Retro-Hardware.

Der A2000 wurde über seinen 23-poligen RGB-Anschluss mit dem Monitor verbunden. (TechRepublic)

Andere geeignete Commodore-Amiga-Monitore waren beispielsweise:

  • 1084

  • 1084S

  • 1085S

  • 1960


10. Festplatte

Ein Standard-A2000 hatte ursprünglich keine moderne Festplatte wie heutige Computer.

Später wurden Systeme mit:

  • SCSI-Controller

  • SCSI-Festplatte

  • IDE-Erweiterung

  • RAM-/Festplattenkombinationen

ausgerüstet.

Beim A2000HD gehörte eine Festplattenlösung bereits zur Ausstattung.


11. Spiele

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Der A2000 kann eine riesige Zahl klassischer Amiga-Spiele ausführen.


Besonders bekannte Titel


Action/Arcade

  • Turrican

  • Turrican II

  • Xenon 2

  • Gods

  • Zool

  • Shadow of the Beast


Rennspiele

  • Lotus

  • Lotus II

  • Jaguar XJ220

  • Nitro


Strategie

  • Civilization

  • Populous

  • Syndicate

  • SimCity


Adventure

  • The Secret of Monkey Island

  • Monkey Island 2

  • Indiana Jones

  • Day of the Tentacle

  • Simon the Sorcerer


Sport

  • Sensible Soccer

  • Kick Off

  • Speedball 2


Puzzle

  • Lemmings

  • Pinball Dreams

  • Pinball Fantasies


12. Professionelle Software

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Der A2000 wurde nicht nur zum Spielen gekauft.


Grafik

  • Deluxe Paint

  • Personal Paint

  • Brilliance

  • ImageFX

  • TVPaint


3D

  • Imagine

  • Sculpt 3D

  • Real 3D

  • LightWave 3D


DTP

  • PageStream

  • Professional Page

  • WordPerfect


Musik

  • ProTracker

  • OctaMED

  • Aegis Sonix


Programmierung

  • AmigaBASIC

  • C-Compiler

  • Assembler

  • diverse Entwicklungsumgebungen


13. Video Toaster

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Das ist wahrscheinlich die berühmteste professionelle Anwendung des A2000.

Der NewTek Video Toaster machte aus dem Amiga ein professionelles Video-/Broadcast-System.

Damit waren unter anderem möglich:

  • Videomischung

  • Chroma Key

  • Titel

  • Animation

  • 3D

  • Videoeffekte

  • Charaktergenerator

  • Produktion von Fernsehsendungen

Hier wurde auch LightWave 3D bekannt.


14. Was konnte man aus einem A2000 machen?

Ein gut ausgebauter A2000 konnte beispielsweise so aussehen:


Amiga 2000

68030/68040/68060-Turbokarte

8–32+ MB RAM

SCSI-Festplatte

Zorro-II-Grafikkarte

Netzwerkkarte

Genlock

Video-Digitalisierung

Video Toaster

Commodore 1084S

Das war dann keine einfache Spielemaschine mehr, sondern eine richtige Multimedia-Workstation.


💰 Aktuelle Preise 2026

Ich habe auch die derzeit auffindbaren deutschen Angebote geprüft.

Aktuell findet sich beispielsweise ein A2000 mit 2 Laufwerken und 1 MB RAM für etwa 400 €. Ein separates A2000-Rev.-6-Mainboard wird aktuell beispielsweise um 180–259 € angeboten. Eine deutsche A2000-Tastatur wird um 150 € angeboten. (eBay.de)

Beim Commodore 1084/1084S liegen aktuelle Angebote ebenfalls teilweise im Bereich von etwa 140–200 €. (eBay.de)

Grobe realistische Marktspanne

A2000Wert 2026
defekt/Bastlerca. 150–300 €
funktionierend, Grundausstattung300–500 €
guter Zustand + Tastatur450–650 €
mit Festplatte/RAM-Karten500–900 €
mit Turbokarte700–1.200 €+
stark ausgebauter Sammler-/Profirechner1.000–2.000 €+
seltene Video-/Profi-Konfiguration2.000 €+ möglich

Wichtig: Angebotspreise sind nicht dasselbe wie tatsächlich erzielte Verkaufspreise. Bei einem A2000 können einzelne Erweiterungskarten heute mehr wert sein als der nackte Rechner.




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